Drittes Koordinatorentreffen der BMBF

Fördermaßnahme „MatRessource –

Materialien

für eine ressourceneffiziente Industrie und

Gesellschaft“ in Frankfurt bei der DECHEMA

Projektkoordinatoren, die im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde der Fördermaßnahme gefördert werden, kamen am 9. Juni 2016 bei der DECHEMA in Frankfurt zur Vernetzung und gegenseitigem Austausch zusammen. Die Veranstaltung wurde von Ministerialrätin Liane Horst, Leiterin des BMBF-Referats „Neue Materialien und Werkstoffe; KIT; HZG“, eröffnet.

Im Herbst 2010 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Fördermaßnahme "MatRessource - Materialien für eine ressourceneffiziente Industrie und Gesellschaft" innerhalb des Rahmenprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft - WING" ins Leben gerufen.

 

Gefördert werden bis heute insgesamt 43 Verbundprojekte bzw. 216 Projektpartner mit einem Fördervolumen von 70 Millionen Euro. Innerhalb der Verbundprojekte arbeiten Forschungseinrichtungen, Großindustrie und Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) eng zusammen. Mit dieser Konstellation strebt die Fördermaßnahme-MatRessource bewusst eine Durchmischung an, so Dr. Karen Otten vom Projektträger Jülich, und präsentierte anhand von Fakten und Zahlen den Status quo der Fördermaßnahme.

Anschließend wurde das Begleitprojekt MaRKT von Dr. Frank O. R. Fischer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der DGM und Dr. Alexis Bazzanella von der DECHEMA vorgestellt. Ziele von MaRKT sind, die Projekte zu den Themenschwerpunkten Substitution und Materialeffizienz, Korrosionsschutz, sowie Katalyse und Prozessoptimierung optimal zu vernetzen und den Ergebnistransfer in die Öffentlichkeit zu unterstützen.

Die Koordinatoren der im Rahmen der dritten Ausschreibungsrunde der Fördermaßnahme MatRessource geförderten Projekte stellten ihre Projektziele und Projektpartner, sowie den Beitrag des Projektes zur Ressourceneffizienz durch Materialinnovationen vor. Des Weiteren gingen sie auf Engpässe bei bestimmten Rohstoffen, auf die Substitution von strategischen Metallen und damit verknüpfte Anforderungen an bestimmte gewünschte Eigenschaften von Materialien ein.

Das Treffen und insbesondere die Vernetzung der Projekte mit ähnlichen Schwerpunkten wurden von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen.  

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