RESKORR

Reparatursysteme und -konzepte für Korrosionsschutzbeschichtungen von Offshore-Windenergieanlagen

Nachhaltigen Anti-Korrosions-Strategien kommt eine immer größer werdende Bedeutung bei der Bewältigung globaler Herausforderungen durch den weltweit steigenden Energie- und Materialverbrauch zu. Insbesondere im Bereich der alternativen Energieerzeugung übernehmen sie eine Schlüsselfunktion bei der Steigerung der Ressourceneffizienz und Erschließung neuer Einsatzbereiche und tragen damit maßgeblich zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit der alternativen Energieerzeugung bei (Bild 1).

Das übergeordnete Ziel des Verbundprojekts RESKORR ist daher die Entwicklung neuer ressourceneffizienter Korrosionsschutzschichten auf PEEK-Basis als Alternative zu bisherigen sehr kostenintensiven, umweltbelastenden und oftmals den Anforderungen nicht genügenden Lösungen für den Korrosionsschutz hochpräziser Komponenten. Durch die Mitarbeit der Industriepartner Schaeffler, Flagsol, Evonik und ELB sowie dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik und der Hochschule Osnabrück ist es gelungen, die für das Vorhaben essentiellen Kompetenzen aus den Bereichen Werkstoffentwicklung, Beschichtung, Lasermaterialbearbeitung, Funktionsprüfung und Anwendung im Bereich Offshore Windenergieanlagen und Solarthermischer Kraftwerke zu bündeln und so ein interdisziplinäres aufgestelltes Konsortium zu bilden.

Ausgangspunkt der zu entwickelnden Korrosionsschutzschichten ist der polymere Werkstoff Polyetheretherketon (PEEK), der u. a. aufgrund seiner hohen chemischen und mechanischen Belastbarkeit prädestiniert für die angestrebten Einsatzbereiche ist. Ziel des Vorhabens ist es, einen PEEK-basierten Werkstoff sowie ein laserbasiertes Beschichtungsverfahren zu entwickeln, die die Erzeugung hochkorrosionsbeständiger und hochpräziser Beschichtungen auf anlassempfindlichen Stahlwerkstoffen erlauben.

 

 

Koordinator: Milan Madron, Schaeffler Technologies AG & Co. KG

 

Projektpartner:

Laufzeit: 01.02.2013 - 31.01.2016

FKZ: 03X3564A